In Afrika leben nach derzeitigem Stand (05/2025) ca. 1,4 Milliarden Menschen, 46 Millionen davon sind in Uganda, einem in Zentralafrika liegenden Land am Vitctoriasee (größter See in Afrika), heimisch. Uganda gehört mit einem pro Kopf Einkommen von 900 US-Dollar jährlich, zu den ärmsten Ländern auf unserem Planeten.
Zwei Drittel der in Uganda lebenden Bevölkerung sind Frauen (Tendenz steigend). Das Land, von Bürgerkriegen, Terrormilizen und Krankheiten (Malaria, HI-Virus) gebeutelt, wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder auf seine Standfestigkeit und seinen Glauben geprüft.
Mit dem Einzug der demokratischen Ordnung und den Aufbau von Handelsbeziehungen mit anderen Ländern, sowie erfolgreich geleistete Missionarsarbeit, konnte sich Uganda in den letzten 20 Jahren aus seiner humanitären Krise befreien. Jedoch sind nicht in allen Landesteilen (durch verschiedenste Umstände) diese Hilfen angekommen und daher herrscht dort nach wie vor ein großes Manko in vielen Lebensbereichen.
Der einfache Zugang zu Wasser, Bildung, medizinischer Versorgung uvm. sind nur denjenigen vorbehalten, die sich in der Nähe von größeren Städten aufhalten bzw. in einem bestimmten Radius drumherum wohnen. Selten verirren sich Touristen, die dort auf Safari unterwegs sind, in die abgelegeneren Landesteile und können daher nur selten das ganze Ausmaß wahrnehmen.
Aufgrund der hohen Arbeitslosenquote und dem Mangel an Beschäftigung, sind viele Menschen, insbesondere in den ländlichen Gegenden, auf sich selbst gestellt und müssen daher ihren Tagesablauf eigenständig gestalten. Dies fällt Vielen aufgrund der wenigen Angebote und der praktisch kaum existierenden Bildung sehr schwer. Am meisten haben Frauen & Kinder unter diesen Umständen zu leiden. Krankheiten wie Malaria und der HI-Virus sind deshalb nur schwierig in den Griff zu bekommen.
Um diesen Missständen entgegenzutreten und nachhaltige Hilfe zu leisten, sind aus vielen Teilen der Welt verschiedenste Hilfsorganisationen seit Jahrzehnten in Uganda damit beschäftigt, der Bevölkerung physisch, sowie psychisch auf die Beine zu helfen. Da es auf der Welt anteilig nur wenige Industrienationen gibt die in Afrika für nachhaltige Hilfe eintreten, ist die Arbeit der Hilfsorganisationen umso schwieriger, aber auch bemerkenswerter.
Durch den technologischen Fortschritt den wir gerade vor allem in den digitalen Bereichen erleben, ist es einfacher geworden gezielt Hilfe zu leisten, um eine schnellere und nachhaltigere Veränderung herbeiführen zu können. Dies wirkt sich durch klare Kommunikation und einfaches Handeln, sehr schnell auf den Alltag vieler Menschen in anderen Teilen der Welt aus.
Uganda im Speziellen ist ein Land was durch seine spürbare Lebensfreude, seine kindliche Neugierde, seine Gastfreundlichkeit und enorme Offenherzigkeit einen tiefen Eindruck bei vielen Besuchern hinterlässt.
Damit wir im 21. Jahrhundert, eine echte globale Einheit schaffen können und viele auch in Europa entstandenen Probleme beseitigen können, müssen wir als Privatpersonen, da die einzelnen Hilfszuwendungen der Industriemächte stetig abnehmen (siehe USA), unseren Brüdern und Schwestern die Hände reichen und ihnen auf unserem gemeinsamen Weg unterstützend zur Seite stehen. Denn nur durch Verständnis für einander und gemeinsames Handeln. werden sich die vielen Aufgaben, denen wir als Menschheit bevorstehen, lösen lassen.