Welche Projekte haben wir?
Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin den Menschen in Uganda das Thema Pilzzucht näher zu bringen, damit sie mit der eigenen Zucht beginnen können, Durch dieses selbständige Züchten der Pilze bekommen, die zumeist jungen Menschen, eine sinnvolle Aufgabe und können an einem substantiellen sozialen Leben teilnehmen, sowie ein geregeltes Einkommen für sich selbst erzielen.
Seit Anfang des Jahres 2020 führen wir dazu regelmäßig Schulungen in allen Landesteilen von Uganda durch.
Mitmachen darf jeder!
Bis zum heutigen Tage ist es uns gelungen knapp 1000 Menschen die Grundlagen der Pilzzucht beizubringen. Noch haben aber nicht alle Ausgebildeten die Möglichkeit ihre eigene Zucht zu starten. Häufig fehlt es an den finanziellen Mitteln, um effektiv weitere Hilfen ermöglichen zu können.
Da unsere Schulungen bis vor kurzem von Hilfsorganisationen getragen wurden, konnten wir einen großen Teil der Kosten erstattet bekommen. Nun ist das nicht mehr möglich, da wie schon erwähnt Hilfsorganisationen, kaum noch Unterstützung von ihren Regierungen erhalten.
Eine Erfolgsstory!
Bis zum Jahr 2019 hatte Doreen aus Kabale, Uganda, wenige wirtschaftliche Perspektiven. Wie viele ugandische Frauen und Mütter war sie auf einen männlichen Ernährer angewiesen. Es fehlte ihr an Möglichkeiten, um wirtschaftlich unabhängig zu werden. Heute ist sie eine erfolgreich Pilzfarmbesitzerin und Unternehmerin, die anderen Frauen in ihrer Gemeinschaft hilft, sich als Agrarunternehmerinnen zu unterstützen. Doreens Transformation wurde von Agromush Uganda ermöglicht.
(Ein Foto von Doreen in orangefarbenem Hemd findet ihr in unserer Galerie!)
Welche Projekte, noch?!
Das oben erwähnte Projekt ist eng mit allen weiteren Projekten, wie z.b. Ausbau der internen Infrastruktur, Schaffung von Bildungsangeboten, Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen auf unserer Farm (derzeit haben wir sieben dauerhaft Angestellte), Unterstützung beim Bau von Pilzzuchthäusern für geschulte Züchterinnen/-er, allgemeine Unterstützung der Pilzzüchterinnen/-er (Follow-ups/Besuche), Einführung junger Menschen in das Thema klimafreundliche Landwirtschaft.
Warum Pilzzucht?
In den letzten Jahren ist der Pilzanbau in Uganda zu einer boomenden Branche geworden und entwickelt sich schnell zu einer der vielversprechendsten landwirtschaftlichen Innovationen in Zentralafrika. Der Pilzanbau ist aus verschiedenen Gründen eine dynamische Option für viele Ugander:
- Nachhaltigkeit
Die Pilze werden unter Verwendung von Nebenprodukten der Landwirtschaft, wie Baumwoll- und Kaffeeschalen oder Sägemehl, als Substrat angebaut. Baumwollschalen sind besonders häufig in Uganda und wären andernfalls eine Quelle der Verschmutzung in einer Deponie.
- Kurzer Wachstumszyklus
Der generelle Wachstumszyklus für die meisten Pilze liegt bei 28-35 Tagen.
- Nimmt nicht viel Platz ein
Pilze benötigen nicht viel Platz um wachsen zu können, man kann sie in einem kleinen Raum züchten, was sich dadurch auch für urbane Züchter interessant macht.
- wertvolle Nährstoffe
Pilze sind reich an Proteinen, Ballaststoffen, B-Vitaminen, Eisen und Antioxidantien. Für Ugander, die in Armut leben, insbesondere Frauen und Kinder, bietet dies eine erschwingliche Möglichkeit, die Ernährung zu verbessern, Mangelernährung zu bekämpfen und die Immunabwehr zu stärken, ohne auf teure tierische Produkte angewiesen zu sein.
- Geringes Risiko von Schädlingen
Pilze sind weniger anfällig für Insektenbefall als viele andere pflanzliche Kulturen.
- Erste Schritte
Der Beginn einer Pilzzucht erfordert im Vergleich zu anderen Formen der Landwirtschaft ebenfalls relativ geringe Investitionskosten.
Noch mehr Projekte?
Na klar!
Unsere Pilzfarm liegt 20 Minuten vom schönsten und größten Nationalparks Zentralafrikas entfernt.
Wir haben uns gedacht, um unseren Spendern (die wahrscheinlich sehr intelligente und aufgeweckte Menschen sein müssen) etwas zu ermöglichen, wie wäre es wenn wir auf unserem großen Grundstück auch noch ein Hostel oder Lodges errichten, um von dort aus Ausflüge starten zu können!?
Wäre das nicht Spitze?
Über den Mehrwert den wir alle für diese Region schaffen würden, können wir nur träumen.
Welche Projekte werden mit deiner finanziellen Hilfe unterstützt?
Alle Gelder werden für die oben erwähnten und für neue Projekte eingesetzt.
Um euch über entstehende Projekte bzw. Ankündigungen auf dem Laufenden zu halten, werden wir für euch schon bald eine Blog-Seite errichten!
Währenddessen besucht uns gerne, für aktuelle Informationen, auf unserem Whatsapp-Kanal.
Wie läuft das mit den Spenden?
Die Spenden werden von euch, per Banküberweisung, an die Maecenata Stiftung in Berlin getätigt und werden dann an die in Uganda ansässige NGO COVOID übertragen.
Ihr erhaltet je nach Größe des Spendenbetrags eine Spendenbeleg ausgestellt.
Wir sind Teil des TGE (Transnational Giving Europe) Programm und arbeiten eng mit NGO COVOID, sowie der Maecenata Stiftung in Berlin, zusammen.
Spenden werden vollkommen transparent behandelt.
Das heißt, sie werden in bestimmten Abständen der Öffentlichkeit zur Einsicht vorgelegt.
Keine Angst, ihr bleibt dabei vollkommen Anonym!
Jedoch haben wir, als kleines Dankeschön, eine Steintafel auf unserem Grundstück errichtet auf der alle Spender verewigt sind.
Falls auch du deinen Namen dort stehen haben möchtest, dann zögere nicht und kontaktiere uns diesbezüglich.
Kann ich auch anders Spenden?
Es gibt auch die Möglichkeit eine Spende in Bitcoin zu tätigen, dafür erhaltet ihr aber natürlich keine Spendenbescheinigung, da dieser Vorgang total anonym abläuft und für immer anonym bleibt.
Bei Interesse eine Spende in Bitcoin zu tätigen, bitte unter der E-Mail Adresse, wie auf der Kontaktseite angezeigt, melden!
Sonst noch was?
Ja, klar…wenn ihr mehr über unsere Aktivitäten erfahren wollt, dann zögert auch hier keine Sekunde und schreibt uns, bitte, eine Nachricht!!!